Halbjahresprogramm 2018/1

Caspar David Friedrich: Ruine Eldena im Riesengebirge, 1830/34, Pommersches Landesmuseum Greifswaldfiles/2018/1.Halbjahr/FSG_02-18_C-D-Friedrich-Eldena.jpg

Dienstag, 16. Januar, 19.30 Uhr
Vortragssaal Schloss Gottorf
Tradition und Wandel in Luthers Norden. Kulturelle Wirkungen der Reformation
Vortrag Dr. Uta Kuhl
Am 31. Oktober 1517 veröffentlicht Martin Luther seine 95 Thesen gegen den Ablasshandel. Dieses Ereignis verändert die Welt. Dabei sind die Folgen weder für Luther selbst noch für Papst oder Kaiser absehbar. Eine besondere Dynamik entwickelte die Reformation im Norden Europas – auch wenn Martin Luther selbst nie in den Norden kam. Hier entsteht das größte geschlossene Gebiet Europas, das in ungebrochener Kontinuität lutherisch ist. Die Reformation schuf den fruchtbaren Boden für eine Vielzahl von kulturellen und gesellschaftlichen Veränderungen, deren Wirkungen weit über die Zeit der Reformation hinausreichen. Der Vortrag behandelt kulturelle Wirkungen der Reformation – aber auch Traditionen, die oft länger wirksam waren, als uns heute bewusst ist.
Eine Veranstaltung der CAU, Eintritt für Nicht-Mitglieder (der Universitätsgesellschaft) 3 € an der Abendkasse.


Dr. Martinus Luther, Lucas Cranach d. Ä.files/2018/1.Halbjahr/FSG_03-18-Luther-Cranach.jpg

Mittwoch, 24. Januar, 19 Uhr
Vortragssaal Schloss Gottorf
Alles in Luther? Das sprichwörtliche Weiterleben des Reformators
Vortrag Dr. Rolf Bernhard Essig, Bamberg
Viele Redewendungen sind auf Martin Luther zurückzuführen. Vergnüglich und überraschend stellt der Autor dar, warum Luther für unsere Redensarten und Sprichwörter eine so bedeutende Rolle spielt.
Eine ASKI-Veranstaltung, Eintritt 5 Euro an der Abendkasse.


Die barocke Kjersgard-Orgel in der Gottorfer Schlosskapelle

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Freitag, 26. Januar, 16 Uhr
Schlosskapelle
«Nunc dimittis – Mit Fried und Freud ich fahr dahin»
Abschluss des Konzertprogramms Gottorfer Musik im Lutherjahr mit dem Ensemble „Musici Lubicenses“. Es musizieren: Tim Karweick (Tenor), Hartmut Ledeboer (Block- und Traversflöte), Bettina Piwkowski (Barockvioline), Andrej Naumovich (Orgel).
Mit dem Lutherchoral „Mit Fried und Freud ich fahr dahin“ steht der Lobgesang des Simeon „Nunc dimittis“ aus dem Lukasevangelium im Zentrum des Programms. Viele Komponisten, wie Johann Hermann Schein, haben diesen Choral aufgegriffen und die Freude des greisen Simeon, kurz vor seinem Lebensende in Christus noch den Messias gesehen zu haben, auf unterschiedliche Arten vertont. Freude und heitere Gelassenheit prägen die das Programm ergänzenden Vokalwerke wie die in der protestantischen Tradition geschriebenen geistlichen Konzerte von Heinrich Schütz und die Instrumentalmusik jener Zeit.
Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.


Christian Rohlfs: Stillleben mit Mokkakanne, um 1874. Ankauf durch den Freundeskreis Schloss Gottorf 2017files/2018/1.Halbjahr/FSG_05-18_Rohlfs-Mokkakanne.jpg

Samstag, 27. Januar 2017, 16 Uhr
Barlach-Saal / Norddeutsche Galerie
Neujahrsempfang
Wir begrüßen das neue Jahr im Kreise der Mitglieder und dürfen als Gast Herrn Dr. Oliver Grundei, Staatssekretär für Wissenschaft und Kultur, begrüßen. Genießen Sie auf dem Weg in den Barlach-Saal die Neuhängung in der Sammlung Horn und nutzen Sie die Gelegenheit, sich von der Kunstpreisträgerin Maria C. P. Huls durch ihre Ausstellung in der Norddeutschen Galerie führen zu lassen.
Anmeldung erbeten

 

Das Esszimmer Fritz Schumacher, um 1905 am ursprünglichen, originalen Aufstellungsort, dem Haus Lorenzen in Flensburg, aufgenommen (oben), und heute im Depot (unten).

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Freitag, 9. Februar, 16 Uhr
Vortragssaal Schloss Gottorf
Eine Esszimmerausstattung im Jugendstil
Konservatorische Bestandsaufnahme des nach Entwürfen von Fritz Schumacher (1867-1937) um 1905 entstandenen Ensembles für eine museale Neuaufstellung. Vortrag von Kristina Henningsen, Studentin der Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen.
Anmeldung erbeten


Barockschrank aus Nussbaum

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Mittwoch, 14. Februar,18 Uhr
Treffpunkt: Hauptportal Schloss Gottorf
After-Work-Führung
«auf und zu» – faszinierende Einblicke in historische Schränke

Teil 2: Barock bis Biedermeier
mit Dr. Ulrich Schneider und Gunar Großmann.
Eintritt 9 Euro / ermäßigt für Mitglieder 6 Euro an der Kasse (inkl. Begrüßungsgetränk)


Im Depot für neue Malerei: Die Praktikantinnen Jana Hungerecker und Katrin Ratuschny präsentieren ein Gemälde von Else Wex-Cleemann.

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Donnerstag, 22. Februar, 16 Uhr
EIN BLICK HINTER DIE KULISSEN
Anne-Christine Henningsen, Chefrestauratorin, führt durch die Depots des Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte. Max. 20 Teilnehmer.
Wegen des großen Zuspruchs gibt es im ersten Halbjahr zwei weitere Termine:
Freitag, 27. April, und Donnerstag, 24. Mai, jeweils 16 Uhr.
Anmeldung erforderlich


Cornelis Sandvoort (Christoph Waltz) posiert mit seiner Frau Sophia (Alicia Vikander) für ein Doppelporträt.files/2018/1.Halbjahr/FSG_10-18_Tulpenfieber.jpg

Dienstag, 6. März, 20 Uhr
Capitol Filmpalast Schleswig
Kunst im Kino – Tulpenfieber
Das Amsterdam des Goldenen Zeitalters ist besessen von einer botanischen Sensation:
der Tulpe. An den Grachten floriert der Handel mit den kostbaren Zwiebeln, die schon bald
mehr wert sind als Diamanten. Allerorten lässt eine fiebrige Goldgräberstimmung die Gefühle hochkochen. In diesen hitzigen Zeiten verliebt sich der Maler Jan van Loos (Dane DeHaan) in Sophia (Alicia Vikander), die junge und bildschöne Frau seines reichen Auftraggebers Cornelis Sandvoort (Christoph Waltz). Dr. Thomas Gädeke gibt eine kunsthistorische Einführung.
Eintritt 7,50 Euro an Kinokasse, ein Glas Sekt zur Begrüßung inklusive.
Reservierung Tel. 04621 - 20500


Klaus Fußmann: Sylt, 2017

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Samstag, 24. März, 16 Uhr
Reithalle
Ausstellungseröffnung
Fußmann von Anfang an. Bilder aus sechs Jahrzehnten

Der Künstler, dem Gottorf in besonderem Maße verbunden ist, wurde 1987 in der Reithalle und 2008 (Sammlung Großhaus) im Kreuzstall ausgestellt. Ausstellungen seiner Graphiken und Keramiken fanden mehrfach im Kloster Cismar statt. Die Sammlungen des Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte sowie der Stiftung Horn enthalten zahlreiche Gemälde des Künstlers, die durch alle Direktoren seit Gerhard Wietek angeschafft wurden. Der Künstler schenkte dem Landesmuseum sukzessive sein gesamtes grafisches Werk von über 700 Blättern. Fußmann gehört nicht zu den Norddeutschen Realisten, da seine Kunst in stärkerem Maße auf Abstraktion und eigene Erfindungen setzt, doch ist er dieser Gruppe, in der einige Schüler von ihm wirken, vielfältig als Anreger und Förderer verbunden. Anlässlich seines 80. Geburtstags werden nun noch nicht gezeigte Werke aus allen Schaffensphasen gezeigt. Die teils großformatigen Gemälde stellen in stark pastoser Malerei Landschaften und Gärten des Nordens sowie eigenwillig symbolische Figurenerfindungen dar.


Klaus Fußmann: Fensterblick Atelier Käuzchensteig, 1975

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Mittwoch, 11. April, 18 Uhr
Künstlergespräch
Fußmann von Anfang an. Bilder aus sechs Jahrzehnten

Der Maler Klaus Fußmann inmitten seiner Bilder im Gespräch mit Dr. Thomas Gädeke
Anmeldung erbeten


Schalenobjekt von Toots Zynsky, 1990 (Foto B. Perlbach)

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Donnerstag, 19. April, Tagesexkursion
Dreimal Farbe expressiv
Wir besuchen die Ausstellung „Karl Schmidt-Rottluff: expressiv | magisch | fremd“ im Bucerius Kunst Forum, die Sammlung Falckenberg in Harburg  und die Glassammlung der Barbara Achilles-Stiftung in Barmbek.
Anmeldung erforderlich


Klaus Fußmann: Sumpfdotterblume, Kastanie, Iris, Goldlack

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Mittwoch, 25. April, 18 Uhr
Reithalle
After-Work-Führung
Fußmann von Anfang an. Bilder aus sechs Jahrzehnten

mit dem Kurator Dr. Thomas Gädeke.
Eintritt 9 Euro / ermäßigt für Mitglieder 6 Euro an der Kasse (inkl. Begrüßungsgetränk).

Jacques Francois Joseph Saly: Büste Frederiks V. König von Dänemark, 1754, Bronze

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Donnerstag, 26. April, 18.30 Uhr
Grüner Gang
Das Goldene Zeitalter – Kunst des 19. Jahrhunderts in Schleswig-Holstein
Exklusive Eröffnung Dauerausstellung mit Dr. Christian Walda und Dr. Kirsten Baumann für den Freundeskreis.
Weite Teile des heutigen Schleswig-Holsteins gehörten bis 1864 über Jahrhunderte zum Königreich Dänemark. Das dänische Kernland sowie seine Provinzen wurden kulturell stark durch das Zentrum Kopenhagen geprägt, vor allem durch die 1784 gegründete Königlich Dänische Akademie der Schönen Künste. In unserer Ausstellung mit bedeutenden Werken dänischer und schleswig-holsteinischer Künstler im 19. Jahrhundert offenbart sich ein Kunstaustausch, der weit über die Grenzen Schleswig-Holsteins hinausging.
Anmeldung erbeten

Im Depot für neue Malerei: Die Praktikantinnen Jana Hungerecker und Katrin Ratuschny präsentieren ein Gemälde von Else Wex-Cleemann.files/2018/1.Halbjahr/FSG_09-18_Depot-Wax-Cleemann.jpg

Freitag, 27. April, 16 Uhr
EIN BLICK HINTER DIE KULISSEN
Anne-Christine Henningsen, Chefrestauratorin, führt durch die Depots des Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte. Max. 20 Teilnehmer.
Wegen des großen Zuspruchs gibt es im ersten Halbjahr zwei weitere Termine:
Donnerstag, 22. Februar, und Donnerstag, 24. Mai, jeweils 16 Uhr.
Anmeldung erforderlich


Objekte von Kap-Sun Hwang

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Mittwoch, 16. Mai, Tagesexkursion
Atelierbesuche bei Kunsthandwerker*innen
Keramik hat Tradition in Schleswig-Holstein und wir gehen auf Rundreise zu ausgewählten Künstlern im Lande, die alle unterschiedlich arbeiten. Wir besuchen die Ateliers von Kap-Sun Hwang und Si-Sook Hwang, Inke und Uwe Lerch, Eva Koj und Imke Splittgerber.
Anmeldung erforderlich

Im Depot für neue Malerei: Die Praktikantinnen Jana Hungerecker und Katrin Ratuschny präsentieren ein Gemälde von Else Wex-Cleemann.

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Donnerstag, 24. Mai, 16 Uhr
EIN BLICK HINTER DIE KULISSEN
Anne-Christine Henningsen, Chefrestauratorin, führt durch die Depots des Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte. Max. 20 Teilnehmer.
Wegen des großen Zuspruchs gibt es im ersten Halbjahr zwei weitere Termine:
Donnerstag, 22. Februar, und Freitag, 27. April, jeweils 16 Uhr.
Anmeldung erforderlich

Potsdam: Blick auf den Alten Markt mit dem Palais Barberini. Dahinter erhebt sich der Turm von St. Nikolai. (Foto H. Mundt)

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1.– 3. Juni, Exkursion
Berlin/Potsdam/Halle
Unter den Linden, Barberini, Moritzburg
Wir haben ein umfangreiches und vielseitiges Programm geplant. Höhepunkte werden der Besuch der Oper „La Traviata“ in der neuen Staatsoper Unter den Linden in Berlin sein, der Besuch der Ausstellung „Max Beckmann Welttheater“ im Museum Barberini in Potsdam und der Besuch des Kunstmuseums Moritzburg und des Landesmuseums für Vorgeschichte in Halle.
Anmeldung erforderlich

Stockrosen im Molfseer Bauerngarten

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Mittwoch, 13. Juni, 14 Uhr
Molfsee
Besuch des Freilichtmuseums
Wir besuchen die in Zusammenarbeit mit dem Landfrauenverband Schleswig-Holstein entstandene Ausstellung „Kohl-, Appel- un Blomenhoff – Ländliche Hausgärten in Schleswig-Holstein“ unter der Führung der Kuratorin Dr. Ulrike Looft-Gaudet. Der Nachmittag klingt aus bei Kaffee und Kuchen in gemütlicher Atmosphäre.
Anmeldung erforderlich

 

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Freitag, 22. Juni, 18 Uhr
Innenhof Stiftung Horn 
Sommerfest „Let’s have a party“
mit den Acoutic Gentlemen. Die Sieben Herren lassen mit Songs aus den 70er und 80er Jahren Erinnerungen wach werden. Bei feinheimischem Essen vom Restaurant OCCO, spritzigen Getränken und ganz viel Sonnenschein wollen wir zusammen feiern, nach Möglichkeit auf der grünen Wiese (bei schlechtem Wetter ist innen gedeckt).
Anmeldung erforderlich

Jacques Francois Joseph Saly: Büste Frederiks V. König von Dänemark, 1754, Bronze

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Donnerstag, 28. Juni, 18.30 Uhr    
Grüner Gang
Das Goldene Zeitalter – Kunst des 19. Jahrhunderts in Schleswig-Holstein
Exklusive Führung durch die neu eingerichteten Räume mit dem Kurator Dr. Christian Walda.
Anmeldung erbeten