Halbjahresprogramm 2018/2

Ludwig Meidner, Im Nacken das Sternemeer, Blatt 2, Lithographie, 1916 (Ausschnitt)files/2018/2.Halbjahr/FSG_Meidner_2018-07-05.jpg

Donnerstag, 5. Juli, 19 Uhr
Jüdischen Museum Rendsburg
Eröffnung der Sonderausstellung
„Ludwig Meidner – Im Nacken das Sternemeer“
In der Sommerausstellung des Jüdischen Museums geht es um das Werk des großen expressionistischen Künstlers Ludwig Meidner (1884-1966). Meidner zählt zu denjenigen deutschen Künstlern, die durch ihr doppeltes Verfolgungs- und Verfemungsschicksal unter dem nationalsozialistischen Regime – als Jude und zudem als sogenannter „entarteter“ Künstler – besonders nachhaltig um ihre öffentliche Anerkennung gebracht wurden. Erst in den 1980er Jahren wurde Meidner als einer der wichtigen Vertreter des urbanen Expressionismus wiederentdeckt. Ausgestellt werden knapp achtzig Werke aus der Kunststiftung Dr. Hans-Joachim und Elisabeth Bönsch, die seit 2016 dauerhaft mit der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen verbunden ist.

Einladung


„Apocalyptic Rider“ von Michal Gabriel vor Wolfgang Gramms „Get Together“files/2018/2.Halbjahr/FSG_NordArt_detail_2018-07-11.jpg

Mittwoch, 11. Juli, 14 Uhr
Besuch der NordArt
Zum 20. Mal werden im Kunstwerk Carlshütte Bilder und Skulpturen, Fotografien und Installationen von 200 ausgewählten Künstlern aus aller Welt präsentiert. Die NordArt gehört mittlerweile zu den größten jährlichen Ausstellungen zeitgenössischer Kunst in Europa. Führung mit anschließendem Kaffeetrinken.

Anmeldung erforderlich


Der Neubau auf dem Hesterberg

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Donnerstag, 9. August, 16 Uhr
Hesterberg
Exklusive Preview : Das neue Zentralmagazin
Zwei Wochen vor der offiziellen Eröffnung haben wir Gelegenheit, das neue Museums-Magazin auf dem Hesterberg zu besichtigen. Guntram Turkowski, zuständig für das Magazin, wird uns einen Einblick geben in zeitgemäße, fachgerechte Lagerung von Kunst- und Kulturgütern.

Anmeldung erbeten


Musizierende Engel auf dem Prospekt der Kjersgaard-Orgel in der Schlosskapellefiles/2018/2.Halbjahr/FSG_Kjersgard-Orgel-Detail_2018-09.jpg

Donnerstag, 13. September, 19 Uhr
Schlosskapelle und Hirschsaal
Die Komödianten kommen!
Niederländische Schauspielkunst in Gottorf und im Norden
Orgelkonzert und Abendvortrag mit Tim Teschner an der Kjersgaard-Orgel und Dr. Dorothea Schröder.
Eintritt 10 Euro, für Freunde ermäßigt 5 Euro, an der Abendkasse.


Detail aus einem Familienbild (um 1650)files/2018/2.Halbjahr/FSG_Tagung-Niederlande_2018-09.jpg

13.–15. September
Vortragssaal
Internationale Tagung:
Wissenstransfer und Kulturimport in der Frühen Neuzeit. Die Niederlande und Schleswig-Holstein

Die Beziehungen zwischen den Niederlanden und Schleswig-Holstein bis nach Skandinavien sind eng. Vor allem in den Schönen Künsten ist der Einfluss aus den prosperierenden Niederlanden im 17. Jahrhundert groß. Die Expertentagung geht den historischen Verbindungen und der Bedeutung dieses vielfältigen Kulturimports nach.
Mitglieder des Freundeskreises dürfen exklusiv an der nicht-öffentlichen Tagung teilnehmen. Die Anmeldung bitte bis zum 15. August per Anmeldeformular an Dr. Uta Kuhl, Schloss Gottorf, uta.kuhl@schloss-gottorf.de

Anmeldung erforderlich
Detailliertes Tagungsprogramm


Sonnenstelen von Winni Schaak im Gottorfer Barockgarten

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Mittwoch, 19. September, 15 Uhr
Führung durch den Skulpturenpark
mit Dr. Thomas Gädeke und den Autoren Jan Petersen und Helmut W. Schiffler zur angekündigten Bucherscheinung „Skulpturenpark Schloss Gottorf“. Dabei wird die Nutzung des QR-Codes erläutert.

Das Buch erscheint am 1.11.2018. Nutzen Sie die Möglichkeit zur Subskription für Mitglieder bis zum 1.9.2018 und bestellen Sie den Katalog zum Preis von € 17,50 inkl. Versand. Der Ladenpreis beträgt € 20,-.

Werfen Sie einen Blick ins Buch unter www.sh-kunst.de/gottorf

Anmeldung erbeten
Informationen zum Buch



Im Depot für neue Malerei: Die Praktikantinnen Jana Hungerecker und Katrin Ratuschny präsentieren ein Gemälde von Else Wex-Cleemann.

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Donnerstag, 27. September, 16.00 Uhr
EIN BLICK HINTER DIE KULISSEN
Anne-Christine Henningsen, Chefrestauratorin, führt durch die Depots des Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte. Max. 20 Teilnehmer.

Wegen des großen Zuspruchs gibt es auch in diesem Halbjahr zwei weitere Termine: 11. Oktober und 22. November.

Anmeldung erforderlich


Caspar David Friedrich (1774–1840), „Das Eismeer“ © Hamburger Kunsthalle/bpk. Foto: Elke Walfordfiles/2018/2.Halbjahr/FSG_C.D.Freidrich_2018-10.jpg

Mittwoch, 10. Oktober
Tagesexkursion Hamburg
Faszination Katastrophen und Extreme
„Entfesselte Natur. Das Bild der Katastrophe seit 1600“ – in dieser spannenden Ausstellung zeigt die Hamburger Kunsthalle, wie Künstler früher und heute unsere Bilder und Vorstellungen von Naturkatastrophen maßgeblich geformt haben.

Wir besuchen die Künstlerin Lili Fischer in ihrem Atelier in der Speicherstadt und werden uns durch das Ende 2017 eröffnete Bargheer Museum im Jenisch-Park führen lassen.

Anmeldung erforderlich


Im Depot für neue Malerei: Die Praktikantinnen Jana Hungerecker und Katrin Ratuschny präsentieren ein Gemälde von Else Wex-Cleemann.

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Donnerstag, 11. Oktober, 16.00 Uhr
EIN BLICK HINTER DIE KULISSEN
Anne-Christine Henningsen, Chefrestauratorin, führt durch die Depots des Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte. Max. 20 Teilnehmer.

Wegen des großen Zuspruchs gibt es auch in diesem Halbjahr zwei weitere Termine: 27. September und 22. November.

Anmeldung erforderlich



Zeitgenössische Kunst und Handwerk im ersten Stock des Kreuzstalls

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Mittwoch, 17. Oktober, 18 Uhr
Kreuzstall
Kunst oder Handwerk?
Dr. Ulrich Schneider führt durch die Sammlung des Kunsthandwerks im 20. und 21. Jahrhundert. Dabei werden wir gemeinsam eine Antwort auf die Frage suchen: Wo beginnt Kunst und wo endet Handwerk?

Anmeldung erbeten


Der Künstler Alberto Giacometti (Geoffrey Rush) in seinem Atelier

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Dienstag, 23. Oktober, 20 Uhr
Capitol Filmpalast
Kunst im Kino
Final Portrait – Ein Giacometti-Film
Erneut erweist sich ein Künstler als dankbares Sujet für einen biographischen Film, im Fall von Stanley Tuccis „Final Portrait“ ist es der Bildhauer und Maler Alberto Giacometti. Eine Porträtsitzung mit dem jungen Schriftsteller und Kunstliebhaber James Lord (Armie Hammer) nimmt eine überraschende Entwicklung – nicht zuletzt dank zweier Frauen: der Gattin Annette (Sylvie Testud) und der Geliebten Caroline (Clémence Poésy).

Den Trailer finden Sie hier
Eintritt 7,50 € (inkl. Begrüßungsgetränk).

Reservierung direkt im Capitol Filmpalast Tel. 04621-20500


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Donnerstag, 25. Oktober, 16 Uhr
Vortragssaal
Facebook, Instagram & Co.
Braucht unser Museum SocialMedia?

Tanja Nissen und Volker Hansen stellen die neue Homepage der Stiftung vor. Sie erläutern uns, warum SocialMedia wichtig sind und wie Facebook, Instagram und anderes strategisch für unser Museum genutzt werden.

Anmeldung erforderlich

 

Klaus Fußmann in der Ausstellung

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Samstag, 27. Oktober, 14 Uhr
Reithalle
Finissage
Fußmann. Von Anfang an

Mit einer exklusiven Finissage werden die Mitglieder gemeinsam mit dem Künstler Klaus Fußmann und dem Kurator Thomas Gädeke Abschied nehmen von einer überaus erfolgreichen Ausstellung. Bei dieser Gelegenheit gratulieren wir Klaus Fußmann zum Kunstpreis des Landes Schleswig-Holstein.



Doppelfigur von Hans Kock im Gottorfer Barockgartenfiles/2018/2.Halbjahr/FSG_Skulpturenpark_2018-11.jpg

Donnerstag, 1. November, 17 Uhr
Vortragsaal
Buchpräsentation
„Skulpturenpark Schloss Gottorf“

Die Autoren Jan Petersen und Helmut W. Schiffler erfassen bereits seit Jahren die Skulpturen im öffentlichen Raum des Landes und stellen diese Informationen auf ihrer Website KUNST@SH allen Interessierten zur Verfügung. Beide sind Mitglieder unseres Freundeskreises und wir sind stolz darauf, dass sie ihre erste Publikation dem Skulpturenpark auf Schloss Gottorf widmen.
Werfen Sie einen Blick ins Buch unter www.sh-kunst.de/gottorf.

Anmeldung erforderlich
Informationen zum Buch


Carl Hofer, Mädchen mit Geranie, 1923 (Ausschnitt)

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Donnerstag, 8. November, 16 Uhr
Vortragssaal
Die Geschichte hinter dem Bild. Zur Herkunft von Karl Hofers „Mädchen mit Geranie“ von 1923
Melanie Jacobi berichtet über die der Provenienzforschung und speziell über das detektivische Vorgehen, um der Herkunft des Hofer-Gemäldes nachzuspüren.

Anmeldung erforderlich

 

Max Kahlke, Ecce Homo, 1919 (Ausschnitt)

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Mittwoch, 14. November, 16 Uhr
Kreuzstall
Existenzkrise – Künstler und der Erste Weltkrieg
Vor genau 100 Jahren endete der erste hochtechnische Massenkrieg der Menschheit – ein Trauma, das tiefste Spuren in der europäischen Gesellschaft und damit auch in der Kunst hinterließ. Dr. Christian Walda wird in seinem Vortrag auf das Existenzerlebnis der Künstler eingehen. In einer kurzen anschließenden Führung soll das Thema vor Werken unserer Sammlung vertieft werden.

Anmeldung erbeten

 

Im Depot für neue Malerei: Die Praktikantinnen Jana Hungerecker und Katrin Ratuschny präsentieren ein Gemälde von Else Wex-Cleemann.

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Donnerstag, 22. November, 16.00 Uhr
EIN BLICK HINTER DIE KULISSEN
Anne-Christine Henningsen, Chefrestauratorin, führt durch die Depots des Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte. Max. 20 Teilnehmer.
Wegen des großen Zuspruchs gibt es auch in diesem Halbjahr zwei weitere Termine: 27. September und 11. Oktober.

Anmeldung erforderlich

 

Historische Ansicht von Schloss Gottorf aus einer von Olearius veröffentlichten Übersetzung von Virgils „Hirtengesprächen“

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Mittwoch, 28. November, 17 Uhr
Vortragssaal
Schloss Gottorf 1500 bis 1700. Königliche und Herzogliche Residenz
In ihrem Bildervortrag bezieht Dr. Uta Kuhl die neuesten Forschungen von Anja Wiesinger ein und stellt diese in einen weiteren Kontext der Bedeutung von Architektur für die herrschaftliche Repräsentation.

Anmeldung erbeten

 

Schloss Gottorf im Advent

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Donnerstag, 6. Dezember, 17 Uhr
Schlosskapelle/Hirschsaal
Weihnachtsfeier
Mit einem Konzert in der Schlosskapelle und einem gemütlichen Kaffeetrinken genießen wir die Adventsstimmung auf Gottorf. Kreiskantor Guido Helmentag spielt an der Kjersgaard-Orgel weihnachtliche Kompositionen und Lieder zum Mitsingen. Der Schauspieler Wolfgang Berger liest (vor-)weihnachtliche Geschichten und Gedichte.

Anmeldung erforderlich

 

Per Kirkeby, Ohne Titel, 1993 © Per Kirkeby Courtesy Galerie Michael Werner, Märkisch Wilmersdorf, Köln & New York

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Donnerstag, 13. Dezember
Reithalle
Ausstellungseröffnung
Per Kirkeby – Aus der Natur

Per Kirkeby, geboren 1938 in Kopenhagen und der bekannteste Künstler Dänemarks, ist am 9. Mai 2018 gestorben. Damit wird die zu seinem 80. Geburtstag geplante Ausstellung im Dezember 2018 zugleich eine Gedächtnisausstellung. Er hinterlässt ein beispiellos vielseitiges und komplexes Werk, als Maler und Plastiker, Schriftsteller, Historiker, Filmemacher und Architekt. Die Auseinandersetzung mit der Natur ist der Ausgangspunkt von Kirkebys Kunst.