Halbjahresprogramm 2019/1

Per Kirkeby, Ohne Titel ("års"), 2007. Gouache, Kreide auf Bütten
© Per Kirkeby Courtesy Galerie Michael Werner, Märkisch Wilmersdorf, Köln & New York
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Sonntag, 13. Januar, 11 Uhr
Reithalle
Kuratorenführung
Per Kirkeby – Aus der Natur
Per Kirkeby, 1938 in Kopenhagen geboren und am 9. Mai 2018 gestorben, zählt zu den bedeutendsten Künstlern unserer Zeit. Die Kuratorin Dr. Uta Kuhl führt duch die Ausstellung, die sich auf sein Schaffen seit den 1980er Jahren konzentriert, Ein Schwerpunkt liegt auf Bronzen und Zeichnungen. Dazu kommt eine Auswahl an Masonit-Tafeln, einer Besonderheit in Kirekbys Werk.
Kosten € 2,-


Schule des Hans Gudewerth d. J. (1600-1671)
Hängeschrank mit Relief der Opferung Isaaks, Mitte 17. Jh.
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Mittwoch, 23. Januar, 16 Uhr
Historischer Rundgang
Kunsthandwerkliche Führung
Auf und Zu: faszinierende Einblicke in historische Möbel

Geführt von Dr. Ulrich Schneider und Gunnar Großmann gewinnen wir eine neue Sicht auf scheinbar vertraute Möbel. Schränke und Kommoden im historischen Rundgang werden geöffnet und erlauben überraschende Einblicke in das Innenleben. Zu entdecken gibt es dabei raffinierte Konstruktionen, versteckte Fächer – und manche Überraschung.

Anmeldung


Björn Engholm © picture alliance dpa

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Sonntag, 27. Januar, 12 Uhr
Reithalle
Neujahrsempfang
Mit einem Neujahrsempfang wollen wir gemeinsam das neue Jahr auf Gottorf beginnen. Der diesjährige Gastredner wird unser ehemaliger Ministerpräsident Björn Engholm sein. Er engagiert sich sehr in kulturellen und wissenschaftlichen Institutionen und arbeitet heute als Kunstkurator der Lübecker St. Petri-Kirche, er hält Vorträge und unterstützt als Mäzen junge Bildhauer und Maler. Wir dürfen gespannt sein auf seinen Vortrag „Ästhetik im Zeitalter der Ökonomie“.

Anmeldung


Im Depot für neue Malerei: Die Praktikantinnen Jana Hungerecker und Katrin Ratuschny präsentieren ein Gemälde von Else Wex-Cleemann.files/2019/1.Halbjahr/04-2019_Depot-Wax-Cleemann.jpg

Donnerstag, 7. Februar, 16 Uhr
Ein Blick hinter die Kulissen
Depotführung
Anne-Christine Henningsen, Chefrestauratorin, führt durch die Depots des Landesmuseums
für Kunst und Kulturgeschichte. Wegen des großen Zuspruchs stehen Ihnen in diesem Halbjahr zwei Termine zur Auswahl (je max. 20 Teilnehmer).

Anmeldung


Per Kirkeby, Ohne Titel, 2004 © Per Kirkeby Courtesy Galerie Michael Werner, Märkisch Wilmersdorf, Köln & New Yorkfiles/2019/1.Halbjahr/05-2019_Kirkeby.jpg

Mittwoch, 20. Februar, 18 Uhr
Reithalle
Afterwork-Führung
Per Kirkeby – Aus der Natur

Im Schaffen des dänischen Künstlers hat sich in den 1980er Jahren ein Umbruch vollzogen. Thekla Hansen legt einen Schwerpunkt der Führung auf die geheimnisvollen Masonit-Tafeln. Durch sie wird die Arbeitsweise des Künstlers und insbesondere seine Schichttechnik unmittelbar deutlich.
Kosten für Mitglieder € 6,- (inkl. Begrüßungsgetränk)

Anmeldung

 

Collage aus Motiven der Ausstellung im Jüdischen Museumfiles/2019/1.Halbjahr/angezettelt_motiv_web.jpg

Donnerstag, 21. Februar, 19 Uhr
Jüdisches Museum
Ausstellungseröffnung:
 „Angezettelt. Antisemitische und rassistische Aufkleber von 1880 bis heute“

Die Ausstellung zeigt Klebezettel, Sammelmarken und -bilder und Sticker vom Kaiserreich bis zur Gegenwart. Die Exponate verdeutlichen die Beständigkeit von Antisemitismus und Rassismus in den vergangenen 130 Jahren. Sowohl die Wirkung dieser Aufkleber als auch die kreative Gegenwehr und der Widerstand gegen diese Vorboten der Gewalt werden dargestellt.

„Angezettelt“ ist eine Ausstellung des Zentrums für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin, des Zentrums Jüdische Studien Berlin-Brandenburg und des NS-Dokumentationszentrums München. Sie war zuvor unter anderem im Deutschen Historischen Museum in Berlin zu sehen und wird jetzt erstmals in Schleswig-Holstein präsentiert. Die Ausstellung läuft bis zum 28.4.2019

 

Donnerstag, 7. März, 19 Uhr
Jüdisches Museum Rendsburg
Die Ausstellung "Eran Shakine - A Muslim, a Christian and a Jew" ist leider abgesagt.

 

Gerhard Richter mit Rakel

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Dienstag, 12. März, 20 Uhr
Capitol Filmpalast Schleswig
Kunst im Kino
Gerhard Richter Painting
Der Maler, Bildhauer und Fotograf Gerhard Richter fertigt in seinem Atelier eine abstrakte Bilderserie. Wir erleben den Menschen ganz nah: zweifelnd, schweigend, ratlos, gejagt. Der Film erklärt und interpretiert nicht, sondern zeigt auch diejenigen, die den Künstler mit erfinden und tragen, die darauf angewiesen sind, dasser „liefert“. Einführung: Dr. Thomas Gädeke.

Karten € 7,50 / 8,50 (inkl. Begrüßungssekt) im Capitol Filmpalast
Telefon (04621) 20500, www.cinemotion-kino.de/schleswig


Familienporträt auf dem Buchumschlagfiles/2019/1.Halbjahr/08-2019_greinert_cover.jpg

Mittwoch, 20. März, 17 Uhr
Vortragssaal
Buchvorstellung
Melanie Greinert: Zwischen Unterordnung und Selbstbehauptung. Handlungsspielräume Gottorfer Fürstinnen (1564–1721)
Die Gottorfer zählen zu den einflussreichsten Fürstenhäusern und prägten auf vielfältige Weise die Geschichte der Länder des Ostseeraumes. Melanie Greinert, Projektkoordinatorin und freie Historikerin, zeigt erstmalig auf, welchen Einfluss die Herzoginnen von Schleswig-Holstein-Gottorf im höfischen Raum sowie in der kulturellen und politischen Praxis hatten. Der Freundeskreis förderte die Drucklegung dieser Publikation.
Das Buch ist erschienen im Wachholtz-Verlag (448 Seiten, 23 x 15 cm, Hardcover) und kostet € 39,90. ISBN 9783529036019

Anmeldung


Per Kirkeby, Ohne Titel, 1999. Mischtechnik auf Masonit
© Per Kirkeby Courtesy Galerie Michael Werner, Märkisch Wilmersdorf, Köln & New York

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Sonntag, 24. März, 14 Uhr  
Reithalle
Finissage und Lesung
Per Kirkeby – Aus der Natur
Die Leseführung mit Wolfgang Berger würdigt eine große Doppelbegabung: Per Kirkeby hinterließ nicht nur ein vielseitiges bildkünstlerisches Werk. Er war auch Essayist, Lyriker und Prosaautor.
Kosten: frei für Mitglieder, regulär € 5,- zzgl. Eintritt

Anmeldung



Georg Tappert, Im Caféhaus, 1930

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Samstag, 30. März, 16 Uhr
Kreuzstall
Eröffnung der Sonderausstellung Bönsch
Spannungsfeld Weimar! Kunst und Gesellschaft 1919–1933

Anlässlich 100 Jahre Anfänge der Weimarer Republik wird die Zeit der ersten deutschen Demokratie zwischen Ende 1. Weltkrieg und Beginn des Nationalsozialismus beleuchtet. Kriegserfahrung und Elend kontrastieren mit rauschendem Nachtleben und neuem Menschenbild. Politische, soziale und gesellschaftliche Umbrüche spiegeln sich in den Kunstwerken. Exponate der Sammlung Bönsch werden aus dem Museumsbestand ergänzt.


Modell der Bronze „Geflecht“ von Andreas Theurer (Ausschnitt)

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Dienstag, 2. April, 14 Uhr
Barockgarten
Enthüllung einer Skulptur
„Geflecht“ von Andreas Theurer
Mit diesem neuen Objekt wird das Skulpturenprogramm des Barockgartens um eine wichtige Position bereichert. Nach dem „Phönix“ von Manfred Sihle-Wissel und der „Daphne“ von Wieland Förster zeigt die Arbeit von Theurer eine ästhetisch überzeugende Variante abstrahierender Auseinandersetzung mit der menschlichen Figur. Die Skulptur ist eine Dauerleihgabe der Studien- und Fördergesellschaft der Schleswig-Holsteinischen Wirtschaft e.V.


Christian Schad, Halbakt (Detail), 1924. Von der Heydt-Museum, Wuppertal © Christian Schad Stiftung Aschaffenburg / VG Bild-Kunst, Bonn 2018

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Dienstag, 9. April
Tagesausflug Hamburg
Bucerius Kunst Forum
Welt im Umbruch. Kunst der 20er Jahre

Das Bucerius Kunst Forum widmet sich aktuell der kurzen Epoche zwischen den Weltkriegen. Die Ausstellung beleuchtet diese Zeit der Extreme anhand von rund 60 Gemälden und 180 Fotografien der Neuen Sachlichkeit bzw. des Neuen Sehens, die hier erstmals in direkte Beziehung zueinander gesetzt werden.
Im Anschluss werden wir die Bildhauerin Almuth Heer und den Bildhauer Harald Worreschk in ihren Ateliers besuchen.

Anmeldung

 

Karin Witte, Schräge II, 1999

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Sonntag, 14. April, 12 Uhr
Kloster Cismar
Ausstellungseröffnung
Karin Witte

Die Sommerausstellung in Kloster Cismar ist der Hamburger Malerin Karin Witte gewidmet. Mit Gemälden und dreidimensionalen Objekten nimmt die Ausstellung den Besucher mit auf eine spannende Reise in die Bildwelt der Künstlerin. Ihre Themen – Köpfe, Räume – sind in einer packenden, eigenständigen Bildsprache vorgetragen, die sich dem dogmatischen Widerstreit zwischen Bildhaftigkeit und Abstraktion entziehen.



Hans Olde, Pferdekopf

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Dienstag, 23. April, 16 Uhr
Reithalle
Mitgliederversammlung
Mitglieder erhalten rechtzeitig eine Einladung.
Im Anschluss laden wir Sie herzlich ein zur
Exklusiven Ausstellungs-Preview
Kurz vor der Eröffnung der großen Jahresausstellung mit über hundert Werken des schleswig-holsteinischen Impressionisten Hans Olde haben Sie die Gelegenheit, als erste Besucher das Werk genauer kennenzulernen. Der Kurator Dr. Christian Walda wird durch die Ausstellung führen.

 

Hans Olde, Gewitterstimmung

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Donnerstag, 25. April, 18 Uhr
Reithalle
Ausstellungseröffnung
Hans Olde. Impressionist des Nordens

Der schleswig-holsteinische Maler Hans Olde hat als einer der ersten Deutschen den Impressionismus aus Frankreich in die Heimat gebracht und gilt als herausragender Vertreter des neuen Stils. Die Ausstellung würdigt das gesamte Schaffen mit Werken aus den verschiedenen Werkperioden – vom Realismus über den Impressionismus bis hin zu postimpressionistischen Gemälden und ersten expressiven Ansätzen – und zeigt auch Zeichnungen und Druckgrafiken.

 

Skulptur von Achim Kukulies im Skulptuerenpark Waldfrieden

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EXKURSION
8. – 9. Mai 2019 Wuppertal

Wir besuchen das Atelier von Tony Cragg und den von ihm geschaffenen Skulpturenpark Waldfrieden. In einer wunderschönen hügeligen Waldlandschaft ist die stetig wachsende Skulpturensammlung Tony Craggs ausgestellt: neben Plastiken des Künstlers auch Werke der Klassischen Moderne und Gegenwart, z.B. von Henry Moore, Markus Lüpertz oderErwin Wurm. Zwei gläserne Pavillons zeigen temporäre Ausstellungen namhafter Künstler – von Cragg persönlich kuratiert. Trotz professioneller musealer Infrastruktur und Organisation ist Waldfrieden ein verwunschener Ort geblieben. Noch ein Geheimtipp!

Anmeldung

 

Georg Tappert, Im Caféhaus, 1930

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Donnerstag, 9. Mai 16 Uhr
Kreuzstall
Führung durch die Sonderausstellung Bönsch
Spannungsfeld Weimar! – Kunst und Gesellschaft 1919–1933

Thekla Hansen führt durch die Sonderausstellung, in der Werke aus der Zeit der ersten deutschen Demokratie zwischen Ende des 1. Weltkriegs und dem Beginn des Nationalsozialismus zusammengestellt sind. Besonders eindrücklich spiegeln sich die starken politischen, sozialen und gesellschaftlichen Umbrüche in den Kunstwerken und vielfältigen Kunstströmungen dieser Zeit.

Anmeldung

 

Rudolf Schroeder, Wohnhaus in Heikendorf 1931 © Siegbert Brey (CC BY-SA 4.0) www.creativecommons.org

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23. bis 25. Mai
Vortragssaal
Tagung in Zusammenarbeit mit dem Kunsthistorischen Institut der CAU:
Moderne am Meer

In der Kunst- u. Baugeschichte und im Design verbindet man Darmstadt mit Jugendstil, Berlin mit Neuem Bauen, Dresden mit der Kunst der Brücke, München und Murnau mit dem Blauen Reiter. Weimar und Dessau stehen für das Bauhaus auf der Deutschlandkarte der Zentren der Moderne. Wie sieht es mit Schleswig-Holstein aus? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Tagung.
Mitglieder dürfen exklusiv an der Tagung teilnehmen. Anmeldungen bis 14. April per Anmeldeformular an Dr. Ulrich Schneider, Schloss Gottorf, ulrich.schneider@landesmuseen.sh

Anmeldung

 

Carl Theodor Reiffenstein, Krater des Vesuv, 1853

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Sonntag, 26. Mai, 12 Uhr
Sammlung Rolf Horn
Ausstellungseröffnung
Landschaftszeichnungen aus der Sammlung eines Kunsthändlers

80 Landschaftszeichnungen zum 80. Geburtstag. Unter diesem Motto hat der Zürcher Kunstsammler Walter Feilchenfeldt, international gefragter Fachmann in Sachen Cezanne, die schönsten Zeichnungen aus seiner Sammlung ausgewählt. Von Caspar David Friedrich bis Horst Janssen, von Camille Corot bis Paul Cezanne und von Oskar Kokoschka bis Rodney Gladwell. Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog.

 

Im Depot für neue Malerei: Die Praktikantinnen Jana Hungerecker und Katrin Ratuschny präsentieren ein Gemälde von Else Wex-Cleemann.

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Mittwoch, 5. Juni, 16 Uhr
Ein Blick hinter die Kulissen
Depotführung

Anne-Christine Henningsen, Chefrestauratorin, führt durch die Depots des Landesmuseums
für Kunst und Kulturgeschichte. Wegen des großen Zuspruchs stehen Ihnen in diesem Halbjahr zwei Termine zur Auswahl (je max. 20 Teilnehmer).

Anmeldung

 

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Donnerstag, 20. Juni, 18 Uhr
Schloss Gottorf
Sommerfest
„Die Goldenen 20er“

Unter diesem Motto wollen wir unser diesjähriges Sommerfest feiern. Lange Handschuhe, Kleider mit Fransen, Zigarettenspitzen, Federboas und Nadelstreifen sind gern gesehen, wenn Jazz und Swing vom Ohr in die Beine gehen und es heißt: Jetzt wird Charleston getanzt!

Anmeldung

 

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Donnerstag, 27. Juni, 16 Uhr
Vortragssaal
Vortrag
100 Jahre Bauhaus

„Das Endziel aller bildnerischen Tätigkeit ist der Bau!“ war das Motto von Walter Gropius, Gründer und erster Direktor der Reformschule. Dr. Kirsten Baumann, die selbst am Bauhaus in Dessau gearbeitet hat, zeichnet die wechselvolle Geschichte dieser weltweit berühmtesten „Hochschule für Gestaltung“ nach. Nirgends verdichtete sich zwischen 1919 und 1933 das kreative Potenzial einer Gesellschaft so stark wie hier, das Bauhaus ist gleichsam zum Synonym für künstlerischen Aufbruch geworden.

Anmeldung